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Freitag, 4. November 2011, 09:16

Folgekosten mit Flyke nach der Ausbildung

Hallo liebe UL'er,

ich bin noch völlig neu in der UL- Szene und habe von der ganzen Materie noch keine Ahnung. Ich habe mir zum Ziel gesetzt zur nächsten Saison die Motorschirmlizenz zu erwerben und mir ein Flyke anzuschaffen.
Ich hatte bereits mit einer Flugschule kontakt aufgenommen, doch als Antwort erhielt ich leider nur einen Termin (zum Unterschreiben des Ausbildungsvertrages :klatsche ).

Natürlich möchte ich erst einmal wissen was das alles so kostet und ob ich mir den Unterhalt des Flykes dann überhaupt finanziel leisten kann.

Wie hoch sind die kompletten Anschaffungskosten bis man tatsächlich abheben kann und darf? Den ich denke ein wenig Avonik wird man doch auch noch benötigen?

Im Internet liest man ja das der Schirm, das Flyke und die Rettung regelmäßig überprüft werden müssen, dann gibt es sicher auch noch ein Zulassungsverfahren und eine Versicherung wird man sicherlich auch noch benötigen.

Vierlleicht kann ja ein Flyke Besitzer mal posten was das alles so kostet wenn man von 0 auf 100 durchstarten möchte..?

:danke

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Donnerstag, 17. November 2011, 22:21

Hallo Seaking,

ich geb Dir einen guten Rat! Lass die Finger von dem Flyke!
Diese Entwicklung war mal gut angedacht: Ein fliegendes Liegerad, mit dem man zum Flugplatz radelt und dann fliegt.
Aber viele haben dann eingesehen das sie ohnehin nicht zu ihrem Platz radeln, weil dieser viel zu weit weg ist!
Auch hat die Eigenschaft das es ein Liegerad darstellt seinen Preis, denn die großen dünnen Räder blockieren wenn bei Seitenwind
der Schrim herübergezogen wird und das Flyke kippt dadurch oft und gern um. Ich habe das oft in meinem Bekanntenkreis erlebt.
Ich sage das nicht weil ich vielleicht Fresh - Breeze nicht mag, oder selbst UL - Hersteller bin, sondern weil Dich dieses Gerät gerade als Neuling überfordern wird. Es ist zwar für alle gedacht, wird aber letztendlich doch meißt nur von Flugerfahrenen und Profis beherrscht.
Ein Bekannter sagte mal zu mir: "Langsam habe ich die Schnauze voll! Kommt der Schrim seitlich hoch kippt es um und ich habe immer 800 bis1000 Euro Schaden. Und lenkbar ist es am Boden während der Start und Landephase auch nicht."
Sieh Dich nach einem Trike um was Dir spass bereitet und Dich nicht so sehr fordert! Denn sonst ist es bald vorbei mit Deinem Flugspass und Du startest nicht von "0 auf 100 durch", sondern kommst nicht über die 0 hinaus.
Übrigens die Kosten der Zulassung sind in den Geräten bereits enthalten! Diese musst Du nicht extra machen.
Solltest Du noch weitere Fragen haben, dann ruf mich einfach an: 033439/82142 denn sonst würde das den Rahmen dieser Posts
sprengen.

Gruß Ingo

3

Freitag, 18. November 2011, 09:43

Hallo Seaking,

ich geb Dir einen guten Rat! Lass die Finger von dem Flyke!
Diese Entwicklung war mal gut angedacht: Ein fliegendes Liegerad, mit dem man zum Flugplatz radelt und dann fliegt.
Aber viele haben dann eingesehen das sie ohnehin nicht zu ihrem Platz radeln, weil dieser viel zu weit weg ist!
Auch hat die Eigenschaft das es ein Liegerad darstellt seinen Preis, denn die großen dünnen Räder blockieren wenn bei Seitenwind
der Schrim herübergezogen wird und das Flyke kippt dadurch oft und gern um. Ich habe das oft in meinem Bekanntenkreis erlebt.
Ich sage das nicht weil ich vielleicht Fresh - Breeze nicht mag, oder selbst UL - Hersteller bin, sondern weil Dich dieses Gerät gerade als Neuling überfordern wird.

Und was würdest du anstelle des Flykes von Fresh- Breeze empfehlen?
Die Kombination fliegendes Fahrrad finde ich super, da man damit auch mal schnell zu der nächsten Tankstelle bei Streckenflügen radeln kann ;-)
Vielleicht hast du eine Alternative mit geringeren Kippeigenschaften anzubieten?

4

Freitag, 18. November 2011, 14:43

Hallo Seaking,

wie schon erwähnt ist die Kombination Fahrrad/Fluggerät zwar eine gute Idee aber Du wirst dann bald feststellen das Du es überhaupt nicht (oder so gut wie nicht) nutzen wirst!
Lediglich verteuern tut sich diese Einrichtung. Letztendlich sollte Dir gerade als Anfänger daran gelegen sein ein neues, möglichst Preisgünstiges und kippstabiles Trike zu besitzen. Denn da hast du dann keine Folgekosten durch Beschädigungen, ausgezeichnete Rolleigenschaften und ein einfaches Handling was Dich nicht überfordert und Dir daher den max. Flugspass bietet!
Wenn Du schon nach einer Alternative mit geringen Kippeigenschaften fragst, dannmuss ich doch wieder als Hersteller antworten und kann ich Dir unser Grasshopper - Paratrike anbieten.
Dort hast du alles was ich aufzählte vereint und es ist momentan das Trike, welches am preisgünstigsten ist, am kleinsten zerlegbar und hat einen brieten sowie ausrecihend langen Radstand, gepaart mit einem tiefen Schwerpunkt der ein Umkippen fast völlig unmöglich macht.
Du müsstest Dir dazu nur eine Rucksackmotoreinheit gebraucht oder neu kaufen, da dieses Gerät nur mit einer solchen zum kompletten Trike wird. Solltest Du später eine stärkere Einheit benötigen, dann verkaufst Du Deine alte Fußstartausrüctung und die Traversen können dann für den neuen Motor angepasst werden.
Wenn Du zunächst weitere Informationen dazu haben möchtest, findest Du diese hier: http://ul-flugzeugbau-quander.de/?Produkte:Grasshopper
Und hier findest Du den kompletten Testbericht dazu: http://ul-flugzeugbau-quander.de/?download=Testflugbericht_Grasshopper.pdf
Für alles Weiterführende würde ich Dich bitten mich anzurufen!

Übrigens ist es kein Problem neben einer Tankstelle direkt zu landen oder aber auf einer Wiese und dann das Trike mittels Deichsel dorthin zu ziehen oder mit dem Tank hin zu laufen.

Gruß Ingo

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