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Thursday, October 20th 2005, 9:57pm

Wir nehmen Abschied von Martin Drechsel

Am Montag ist ein guter Freund des Fliegerclubs tödlich verunglückt - Martin Drechsel. Er ist sicherlich vielen von euch bekannt, da er oft und gerne in Dankern Gast war.

Hier ein Zeitungsbericht aus der Presse
Mit Gokart gegen einen Hangar geprallt
57-jähriger Engeraner stirbt auf dem Segelflugplatz in Melle-Gerden

Enger/Melle (chu/jk)). Vor den Augen seines eigenen Sohnes ist am Montagabend ein Mann aus Enger auf dem Flugplatz Melle-Gerden tödlich verunglückt: Der 53-Jährige prallte mit seinem Gokart gegen einen Flugzeughangar.

Wie das Meller Kreisblatt berichtet, war sich der Mann am Nachmittag zusammen mit seinem 18 Jahre alten Sohn und einem Bekannten des Jungen auf den Flugplatz gefahren, um dort ein Gokart zu testen, habe ein Sprecher des Polizeikommissariats Melle erklärt. Das Fahrzeug, das Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometer erzielte, habe der 53-Jährige vor etwa fünf Wochen von einem Bekannten erworben. Die Probeläufe auf dem Flugplatz hätten sich für den Mann als Routinefahrten erwiesen. "Er war ein professionellerer Kartfahrer mit einem großen Erfahrungsschatz", so der Beamte.


Als der Mann auf dem Rollfeld in Richtung Segelfliegerweg unterwegs gewesen sei, habe das Unglück seinen Lauf genommen. "Wir vermuten, dass er mit Tempo 50 unterwegs war, als sein Fahrzeug ins Schleudern geriet", berichtete der Sprecher. Aus bislang noch ungeklärter Ursache sei das Fahrzeug außer Kontrolle geraten und gegen die Gebäudeecke eines Hangars geprallt.

Obwohl der Mann einen Sturzhelm getragen habe, habe er bei dem Aufprall einen offenen Schädelbruch erlitten. Außerdem habe er schwerste innere Verletzungen im Brustbereich davongetragen, erläuterte der Beamte.

Für den Kartfahrer gab es keine Rettung mehr. Ein aus Melle herbeigeeilter Notarzt konnte nur noch den Tod des Verunglückten feststellen. Auch die ebenfalls alarmierte Besatzung des Rettungshubschraubers "Christoph Europa II" aus Rheine musste unverrichteter Dinge wieder abrücken.

Der 18-jährige Sohn des Opfers und dessen Bekannter, die Augenzeugen des tragischen Unfalls geworden waren, erlitten einen schweren Schock. Sie wurden von einem Notfallseelsorger aus Buer betreut. Der Pastor nahm sich zudem der Ehefrau des Getöteten an, die kurz nach dem Bekanntwerden des Unglücks auf dem Flugplatz eingetroffen war.

Die Unfallursache war bis gestern Abend noch völlig unbekannt. "Wir können nicht ausschließen, dass ein technischer Defekt oder auch ein Fahrfehler zu diesem Unfall führte", sagte der Polizeisprecher. Die Ermittlungen dauern an. In Motorsportkreisen wird der verunglückte Engeraner als "absoluter Auto-Fan" bezeichnet.

So soll er auch einen Sportwagen der Marke Renault-Alpine gefahren sein, mit dem er insgesamt drei Mal in den letzten Jahren an Slalom-Rennen des ADAC Melle auf dem gesperrten Verkehrslandeplatz teilgenommen hat.
Michael Paul has attached the following image:
  • drechsel.jpg
  Always Happy Landings

  Michael Paul


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