Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: UL-Piloten.de. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

1

Samstag, 11. April 2009, 19:06

Trike Absturz in Melle

Mit Ultraleichtflugzeug in Baumgruppe gestürzt!
„Plötzlich kam die Maschine ins Trudeln, prallte gegen den Baum - und dann gab es einen lauten Knall.“ Als Friedrich Pörtner heute Morgen bei herrlichstem Frühlingswetter von Melle aus zu einer Fahrradtour durch die Elseniederung aufbrach, ahnte er noch nicht, dass er wenig später Zeuge eines Flugunfalles werden sollte: Gegen 11 Uhr stürzte ein Ultraleichtflugzeug kurz nach dem Start im Raum Gerden vor den Augen des ehemaligen Realschulleiters ab. Dabei wurde der 31 Jahre alte Pilot schwer verletzt. Zwei Passanten, die sich zufällig am Unglücksort aufhielten, trugen durch einen umherfliegenden Ast leichte Verletzungen davon.
Der aus Werther stammende Pilot, der als Fluglehrer tätig ist, war mit der Maschine auf dem Flugplatz Melle-Grönegau gestartet“, berichtete Jürgen Greife von der Polizei in Melle. Aus bislang noch ungeklärter Ursache habe das Ultraleichtflugzeuges plötzlich an Höhe verloren und sei in eine Baumgruppe gestürzt.

Die Wucht des Aufpralls erwies sich als dermaßen heftig, dass ein großer Ast abbrach und auf zwei vor einer Ampel wartende Radfahrer fiel. Dabei wurden die beiden Ausflügler - ein Ehepaar aus Enger - leicht verletzt.

Der Pilot stürzte nach kurzem Bogenflug in die entgegengesetzte Richtung ab und verletzte sich schwer“ , sagte der Polizeisprecher weiter. Unmittelbar nach dem Vorfall rückten eine Notärztin und mehrere Rettungsassistenten der Rettungswache Melle zum Unglücksort aus. Mit dem Einsatzstichwort „Ultraleichtflieger im Baum“ löste die Rettungsleitstelle Osnabrück etwa zeitgleich Funkmeldeempfängeralarm für die Rüstwageneinheit der Ortsfeuerwehr Melle-Mitte aus. "Die Feuerwehrleute konnten ihre Einsatzfahrt jedoch abbrechen, da der Pilot nicht eingeklemmt war", erklärte Stadtbrandmeister Karl-Heinz Meyer, der ebenfalls zur Absturzstelle geeilt war.

Die Notärztin und die Rettungsassistenten nahmen die Erstversorgung des Schwerverletzten vor. Darüber hinaus kümmerte sich ein weiterer Mediziner, der mit dem Rettungshubschrauber „Christoph Europa II“ aus Rheine eingeflogen worden war, um den Piloten. Nach dem Herstellen der Transportfähigkeit wurde der Patient mit dem Helikopter in ein das Klinikum nach Osnabrück geflogen.

"Die Notärztin vor Ort konnte eine Lebensgefahr nicht absolut ausschließen“, so Polizeisprecher Greife. Am Ultraleichtflugzeug entstand seinen Angaben zufolge schwerer Sachschaden, der sich nach vorläufigen Feststellungen auf mindestens 7000 Euro beläuft. Die beiden Fahrräder wurden nur leicht beschädigt.

Noch während des Rettungseinsatzes nahmen Beamte der Polizei in Melle am Unglücksort erste Ermittlungen nach der Ursache des Absturzes vor. Darüber hinaus begaben sich Spezialisten der Bundesstelle für Fluguntersuchung in Braunschweig zur Ursachenforschung nach Gerden.
Quelle: bkr-net.de // Photo: Jürgen Krämer Melle
»Michael Paul« hat folgendes Bild angehängt:
  • melleabsturz.jpg
  Always Happy Landings

  Michael Paul


Thema bewerten
Bookmark and Share