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Stecklander

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1

Dienstag, 7. April 2009, 16:16

Flugzeugabsturz bei Wustermark

*Absturz eines Sportflugzeugs

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Wüstermark(westlich von Berlin) ist am Wochenende der Pilot ums Leben gekommen. Es grenzte an ein Wunder, dass es keine weiteren Opfer gab, denn die Maschine verfehlte ein Wohnhaus nur knapp. Nun haben sich Spezialisten daran gemacht, die Absturzursache herauszufinden.
*Quelle: RBB

Mein Beileid gilt den Angehörigen und Freunden des Piloten.
René.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Stecklander« (7. April 2009, 16:18)


2

Dienstag, 7. April 2009, 20:56

RE: Flugzeugabsturz bei Wustermark

Hallo René,
sieht wirklich heftig aus der Flieger. Hier der Link zum Artikel mit Bild.
Mein Mitgefühl gilt neben der Famile des Pilloten, auch den Familien der vermutlich am Wochenende verunglückten Autofahren, Opfern von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebsleiden, Lungenleiden...usw. Aber so ein Flugzeugabsturz verkauft sich besser in der Sensationspresse.

Gruß
Micha
  Always Happy Landings

  Michael Paul


3

Mittwoch, 8. April 2009, 19:36

RE: Flugzeugabsturz bei Wustermark

Hallo Ihr Beiden,
schon wieder so ein unglaublich trauriger Fall! Und wieder einer von diesen "Kunststoffvögeln", von denen ich genau deshalb nichts halte.
Da die zugelassene Abflugmasse - ich glaube wir liegen da jetzt bei 472,5 kg - dieser Kunststoffzellen und den hohen Geschwindigkeiten nicht konform geht, werde ich mich wohl in diesem Leben niemals in so ein Gerät setzen, geschweige sowas konstruieren. Auch wenn diese sehr formschön und aerodyn. hochwertig sind.
Offensichtlich bewahrheitet sich in den letzten drei Jahren meine lange Vermutung, betreffend der schnelleren Materialermüdung! Logisch, wenn die Zelle nur dementsprechend ausgelegt werden kann um die Höchstzulässige Abflugmasse nicht zwangsläufig zu überschreiten, muss als logischer Schluss irgend etwas bei den entsprechenden Geschwindigkeiten und Anströmungen an ein oder mehreren Bauteilen oder gar ganzen Baugruppen nachgeben. Mit diesen UL`s wollte man ja eigentlich auch mehr die PPL'er erreichen, betreffend der hohen Geschwindigkeiten und der gesparten Kosten hinsichtlich einer PPL Maschine.
Den Piloten wird dann suggeriert, dass das Gerät ja eine Zulassung hat. Naja das schon, aber was ist nach fünf Jahren harter Betriebszeit? Würde dann das gleiche Flugzeug ebenso problemlos wieder die gleiche Zulassung bekommen? Wie stark ist die Zelle im inneren der Materialstruktur verformt? Wieviele Glasfasermattenstränge und Rovings haben bereits das Zeitliche gesegnet? Und, und, und.
Für mich besteht ein gutes UL aus Rohr/Tuch in Gemischtbauweise, gepaart mit gutem, bzw. je nach Preislage, dem besten Material! Und nicht zu vergessen dabei ist, wofür die UL's gedacht sind: Luftwandern, Strecken überwinden und Genussfliegen. Was sieht man aber so oft? Das es Piloten gibt, die den Wetterverhältnissen eben keine Rechnung tragen und der Meinung sind, eine Cessna würde ja bei diesem Wetter auch fliegen. Jaja, aber wie sieht es dort mit der Flächenbelastung aus? Was ist mit dem Gewichts-/ Leistungsverhältnis? Dort werden dann die Unterschiede sehr schnell klar.

In diesem Fall kann man nicht sagen woran es lag! Mir tut es nur leid, das wieder einer weniger unserer Gilde angehört. Was die Angehörigen jetzt durchmachen, weis ich nur zu gut aus meinem Bekanntenkreis.

Mögen alle Piloten umsichtiger und vorsichtiger werden, damit solche Unfälle weitestgehend vermieden werden können!
Bier trinken und Grillen nach dem Flug ist ohnehin ein schöner, krönender Abschluss.

Gruß Ingo

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