Hmm.
Ich trau´ mich eigentlich nicht einmal mal mehr, hier etwas zum lesen und nachdenken beizusteuern...da ich ja noch Fußgänger bin. Aber das Thema Ausbildung interessiert mich zwangsläufig. Doch das Davor und Danach gestaltet sich für mich zum Teil problematischer als das Lernen an sich. Daher hier nun doch etwas "to read and forget".
Episode 1 (Der Kampf mit dem Weibe):
Der Kampf mit dem holden Weib um die Flugausbildung ist erst einmal ausgestanden.(Vorläufig) "Wann willst Du das machen? Du hast doch ein Haus,...reicht dir das nicht als Hobby? Frauensprüche halt. Der Garten sieht nach dem Bau aus, wie ne Mondlandschaft. Der Zaun muß noch her..für 3000m2..und geplastert ist auch noch nix ums Haus herum.
Schlagende Argumente...wer da für 4000 Euronen ne SPL für n Trike macht, muß damit rechnen, daß was schief läuft in der Beziehung.
Aber wollte man da hin, wo man jetzt ist? Gut man hat mehr in der Tasche.. ein Haus nen 08/15 Kombi, drei Jobs und keine Zeit für sich selbst. Vorher war man Biker und Single, arbeitete hart und sparte auf ein neues Chrometeil für die Maschine. Man liebte die Freiheit, seine Harley und tat was man wollte. Heute ist man liebender Partner einer wirklich tollen Frau. doch fühlt sich manchmal wie der Hund an der Leine. Mann fährt nen Kombi, geht nicht mehr ins Fitnessstudio, sondern harkt im Vorgarten das Unkraut.Und dabei schaut man zu, wie die Maschinen ne Platzrunde drehen.
Dieses Jahr werd ich wohl eher noch Zaun und Pflasterarbeiten finanzieren dürfen, statt die Ausbildung, aber immerhin ist schonmal der Haushaltsplan 2010 um eine SPL erweitert worden. Bis dahin muß ich Ohropax tragen und zum Boden schauen. Denn kaum wird es wärmer wird der Flugplatz Bienenfarm seinem Namen gerecht und es summt und brummt nur so da oben *Heul*
Doch nun zurück aus der Psychoecke...hinein ins eigentliche Thema:
Nach ein wenig Höhenluft im Trike schnuppern, hab ich nunmehr schon herausbekommen, daß ich in meiner Gegend scheinbar nur sinnvoll am Flugplatz in Ferbellin (westl. v.Berlin) die Trikeausbildung beginnen sollte. Das ist schade, da ich quasi, wie grad angesprochen, unweit von einem UL-Flugplatz wohne( EDOI Bienenfarm). Aber der bietet keine Trikeausbildung an. Also 50km hin und 50 wieder zurueck. Guut...das akzeptiert man. Mein Arbeitsweg ist fast ebenso lang. Aber wie geht es danach weiter?
"Frag deinen Ausbilder" höre ich schon im Hintergrund des PC´s.
Richtig. Aber ich hab bisher nur von Dreichachsern gehört die man chartern kann. Trikes...zumindest in meiner Gegend? Eher nicht. Was ist nun sinnvoll? Sich irgend ein olles Segel mit Hilfsmotor kaufen (dritte Hand-Trike) oder doch lieber klein aber neu? Ich müßte sicher drei Jährchen sparen bis ich einen verkleideten Zweisitzer mit BMW-Motor mein Eigen nennen könnte. Und da ich zumindest im Urlaub oder Wochenende mal die eine oder andere längere Strecke zurücklegen möchte, sollte es schon verbrauchsoptimiert, aber kein Thermiksegler ala "Dragonfly" sein...weil (bestimmt toll)aber zu langsam. Ich würde anfangs lieber was vernünftiges chartern und dann etwas später etwas vernünftiges fast neu bis neu erwerben.
Ich glaub, ich werde mich demnächst einmal überwinden rüber auf den Platz zu gehen , wovor ich mich als Fußgänger bisher gescheut habe. Am Bikertreff hat man die Fußgänger zwar nett behandelt und einiges erklärt...aber erst wenn einer definitiv mit ner eigenen Maschine anreiste, konnte er auf Augenhöhe mitreden. Dieser Mitleidsnummer wollte ich mich eigentlich nicht aussetzen. Aber vielleicht sind Piloten bessere Menschen als Biker

Gebt mal bitte Eure Meinung kund. Denn Effiziente Ausbildung hin oder her. Ich denke in Deutschland bekommt man die an vielen Plätzen zu eigentlich homogenen Preisen. Aber erst mit deren Abschluss, darf man sich "SPL-2009" auf die Heckscheibe kleben.. Abi und Papi ist ja schon ein paar Jahre her und längst abgeblättert.
Vielen dank und bis bald, der René.