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21

Montag, 6. Oktober 2008, 11:43

Hallo Peter,
ich weis nicht mehr genau wo ich es habe, werd es mal suchen.
Nur mal zur Info; Die Erprobungsprogramme beziehen sich natürlich auf die Motorschirme, weil durch diese die ganze Sache ja erst so richtig ins rollen kam.
Trotzdem bezieht sich die 120 kg Regelung nicht nur auf die Motorschirme, denn sonst würde diese ja auch "Motorschirme und Motorschirmtrikes bis 120 kg" heißen!
Übrigens heißt die genaue Begriffsbestimmung dazu "Leichte Luftsportgeräte"! Dazu muss es auf der DULV - Homepage auch eine PDF - Datei geben, in der die Begriffsbestimmung dargelegt ist. Ich glaube daher hatte ich es.
Man hat eingesehen, das diese langsamfliegenden UL`s den allgemeinen Flugverkehr stören und deshalb musste eine andere Regelung her!
Wenn sich die 120 kg Regelung einzig und allein auf die Moschis beziehen würde, wieso hätte man dann gleich andere Teilregelungen daran geknüpft, wie: kein Medical mehr nötig, Jahresnachprüfung in Eigenregie, keine Stundennachweise zum Zwecke des Scheinerhaltes mehr und das man seinen Schein in dieser Klasse auf Lebenszeit hat?
Das würde ja dann keinen Sinn machen.
Es ist etwas verwirrend und auch nicht ganz logisch, warum das so ist! Weil, und da wollen wir uns nichts vormachen, diese Regelung zwar für uns gut ist, aber mit den Mitteln der Logik nicht nachvollziehbar, weil es dem Betroffenen egal ist, ob man ihm mit einem normalen UL oder einem der 120 kg Klasse auf den Kopf fällt. Am Ende kommt für denjenigen das selbe raus!

"Wie will man das z.B. bei einem Dreiachser realisieren? Selbst beim Powertrike Light ist der Motor mit dem Gestell verschraubt, so wie bei vielen Gleitschirmtrikes auch. Genau genommen dürften man solche Geräte nicht zu der Klasse der leichten Luftsportgeräte rechnen, selbst wenn sie leichter wie 120 kg sind... Meiner Meinung nach fehlen da noch ein paar genauere Definitionen und Regelungen. Derzeit gibt es da eine recht große Grauzone. "

Nö!!! Dann schau Dir mal bitte auf unserer Seite das Parapfeil - Trike an. Da ist der Motor auch in einem festen Gestell verschraubt, aber das gesamte Gestell (Motorträger) wird am Trike eingehängt und ist mittels vier Flügelbolzen mit Flügelmutter und Ringsplinten angeschraubt und gesichert. Er lässt sich somit jederzeit mit wenigen Handgriffen wieder entfernen! Ebenso verhält es sich bei unserem Micropfeil - Trike: Dort wird der Motor auch samt seiner Anbauteile (Auspuff, Getriebe usw.) in eine Trägerbrücke eingehängt und gesichert. Anschließend hängt man am Mastholm zwei Abspannseile ein. Nun kann man ganz bequem die Triebwerksstützholme und die Drehmomenzszütze befestigen.
Auch diese Art ist keine feste Verbindung mit dem Gerät - und wollen wir beide wetten, das ich solche Lösungen für jedes UL (auch für Dreiachser) hinbekomme?!
Wenn sich jemand das nicht vorstellen kann, heißt dies ja noch lange nicht, das es nicht möglich wäre. Ich habe in einigen unserer Geräte jedenfalls das Gegenteil bewiesen!

Gruß Ingo

22

Montag, 6. Oktober 2008, 12:49

Zitat

Original von ul_bau
...Da ist der Motor auch in einem festen Gestell verschraubt, aber das gesamte Gestell (Motorträger) wird am Trike eingehängt und ist mittels vier Flügelbolzen mit Flügelmutter und Ringsplinten angeschraubt und gesichert...


Hallo Ingo,

besten Dank für Deine Hinweise. Klar,wenn Du die o.g. Lösung als "nicht fest mit dem Gerät verbunden" bezeichnest, dann kann ich mir natülich viel vorstellen... ;) :D

Aber wo willst Du die Grenze ziehen? Bei vier Bolzen mit Flügelmuttern, oder vielleicht bei 6 oder gar 8? Wenn ich dann noch Schnellverschlüsse bzw. Steckverbindungen an alle Leitungen montiere, dann könnte ich mir jedes Fluggerät mit "nicht fest verbundenem Motor" vorstellen... Aber so ist diese Regelung m.E. nicht gemeint. Von der Logik her sind m.E. eher die "in sich" lauffähigen, nicht fest verbundenen Motoren (also kompakte Einheiten mit Tank Auspuff usw.) gemeint sein, z.b. der klassische Rucksackmotor, der mit Klett auf ein leichtes Trike geschnallt wird, oder eben z.B. ein Mosquito Motorgurt, der nur an einem Karabinder am Drachen hängt... Dies würde dann auch der Sichtweise des DULV entsprechen, der unter die "zulassungsbefreiten Geräte" nur die fußstartfähgien UL, die Motorschirme und die Motorschirm Trikes unter 120kg zählt. Leichte Drachentrikes unter 120 kg werden da nicht genannt, obwohl die ja auch (noch?) dazu gehören. Ganz logisch ist das alles nicht, da gebe ich Dir Recht.

Daher bin ich eben der Meinung, dass die Definition für leichte Luftsportgeräte und deren praktische Anwenduing zu ungenau beschrieben ist und präzisiert werden müsste. Daran müsstest doch auch Du als Hersteller ein Interesse haben, sonst könnte es Dir irgendwann passieren, dass Du gerade einen 119 kg leichten Dreiachser mit einem mit Flügelmuttern befestigten Motor entwickelt hast und dann erfährst, dass dieser nun doch nicht in die Klasse der leichten Luftsportgeräte gehört.

Beste Grüße
Peter
*** Fliegen macht Spaß, egal womit ***

23

Montag, 6. Oktober 2008, 14:36

Hallo Peter,
so ist es! Die Definierung ist zu ungenau beschrieben. Aber das werden wir nicht ändern, weil dies eine Eigenheit bder Deutschen insgesamt ist! Lies Dir mal die Gesetze durch. Dann wirst Du merken, das Du alles, nämlich nichts verstanden hast. Und wenn Dein Anwalt noch mit einem dicken Buch kommt, auf dem Steht: "Erläuterungen zu den Paragraphen 87 - 159" dann mutiert Dein Glaube eher zum Aberglaube.
Genauso verhält es sich mit der Bezeichnung "...nicht fest mit dem Gerät verbunden". Das ist eine reine Auslegungssache!
Dort steht auch nichts darüber, was der Meinung des DULVes entspricht. Solange das Triebwerk ohne viel Aufwand an- bzw. abgeschraubt werden kann, gilt dies sinngemäß!
Deine Ausführung mit Schrauben und Sicherung direkt auf die Schwingungsdämper geschraubt werden und der gesamte Motorträger ebenso am Gerät, dann ist dies unweigerlich eine feste Verbindung!
Beim von mir aufgeführten Falle ist übrigens auch der Auspuff und die Anbauteile mit dem lösbaren Triebwerksträger befestigt! Lediglich der Tank ist extra, der aber wiederum ist durch eine Schnellverschlusskupplung mit dem Motor verbunden und nach der Trennung dichtet er alles so ab, das kein Benzin auslaufen kann, weder aus dem Tank, noch aus dem Vergaser.

"...sonst könnte es Dir irgendwann passieren, dass Du gerade einen 119 kg leichten Dreiachser mit einem mit Flügelmuttern befestigten Motor entwickelt hast und dann erfährst, dass dieser nun doch nicht in die Klasse der leichten Luftsportgeräte gehört."

Absolut korrekt - so wäre es dann!

Gruß Ingo

24

Montag, 6. Oktober 2008, 20:28

Hallo ihr Zwei,

ich habe mir mal den Beitrag bei der DULV durchgelesen. Es ist wirklich alles in dem Beitrag offen gehalten und mit sehr vielen Fragezeichen geschmückt ?(

Nach dem Beitrag sind von dieser Regelung nur Motorgleitschirme zugelassen. Wo jedoch auch ein ? dahinter steht. Sind Motorgleitschirmen nicht auch solche wie der Grasshopper?

Es wird aber auch beschrieben das man nicht einfach von der eigenen Wiese starten kann. Man brauch trotzdem eine Zustimmung des Naturschutzes und Örtlichen Behörde. Was ich komisch finde das nichts über die Voraussetzung des Grundstückes geschrieben wurde, oder habe ich da was übersehen? Wieso dürfen Ballonfahrer überall starten? Oder brauchen die vor jedem Starten auch eine einwilligung der genanten Behörden?

Wir reden nur über Vermutungen, wäre es nicht einfach diese Frau Carina Weber zu kontaktieren und sie einfach zu fragen?
Cool ist das dieses Projekt auch in Bayern gilt :D


Gruss
Chris

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »chris« (6. Oktober 2008, 20:30)


25

Montag, 6. Oktober 2008, 21:36

Abend Chris,

ja, was da auf den DULV Seiten zu lesen ist, ist nicht immer ganz logisch und konsistent... Allerdings sollte man auch bedenken, dass der Artikel schon ein bischen älter ist... ich habe den Eindruck, dass da bald konkretere Aussagen kommen. Einige Bereiche auf der Homepage werden derzeit überarbeitet...

Was die Zulassung eines Start- und Landegeländes angeht, so hast Du vollkommen Recht. Man muss nach wie vor ein konkretes Grundstück benennen und bestimmte Zustimmungen einholen. Das Verfahren wurde aber vereinfacht, insbesondere bezüglich der Genehmigung / Zustimmung der zuständigen Luftfahrtbehörde. Die Genehmigung wird wohl nun, sofern man die lokalen Zustimmungen nachweist, automatisch ausgesprochen, sofern das Grundstück die gurndsätzlichen Voraussetzungen dafür hat.

Damit kommen wir dann zu Deiner zweiten Frage. So wie ich die neuen Regelungen verstanden habe, muss das in Frage kommende Grundstück nach wie vor entsprechende Mindestanforderungen erfüllen, so wie sie auch in dem bisherigen Genehmigungsverfahren gefordert wurden. Die sind z.B. ein genügender Abstand zu nächsten CTR, zur nächsten Ortschaft / Wohngebiet und gewisse Mindestabmessungen (Länge, Breite bzw. Druchmesser, maximaler Neigungswinkel, Hindernisfreiheit im An und Abflugbereich). Wenn Dein Wiese diese Voraussetzungen erfüllt und der Eigentümer, die Gemeinde und die Naturschutzbehörde zustimmen, stimmt die Luftfahrtbehörde dann auch zu (was früher nicht immer der Fall war).

Die Ballonfahrer dürfen übrigens (offiziell) auch nicht überall starten, die müssen auch bestimmte Anforderungen erfüllen (Abstand zur CTR z.B.). Allerdings brauchen die dann kein so großes Grundstück, da Ballons ja in der Regel eine kurze Startstrecke haben ;).. Bei uns hier fahren auch viele Ballone, die starten aber meistens je nach Windrichtung immer auf den gleichen (angemeldeten) Wiesen.

Meiner Meinung nach wird es in Deutschland niemals möglich sein, legal von jeder x-beliebigen Wiese zu starten. Selbst wenn das Erprobungsprogramm erfolgreich verläuft, wird man für "seine" Wiese immer noch die Zustimmungen der "Nachbarschaft" / Gemeinde einholen und die Wiese bei der Luftfahrtbehörde anmelden müssen. Eine gewisse Reglementierung halte ich aber auch für durchaus sinnvoll, da ansonsten die "Wildwestfliegerei" insbesondere der Motorschirmflieger überhand nehmen würde. Nach meinen Erfahrungen gibt es nämlich darunter leider zu viele uneinsichtige "schwarze Schafe", die in geringer Höhe ihre Kreise über Ortschaften ziehen und sich nicht die geringsten Gedanken über eventuelle Belästigungen der Bevölkerung machen...

Gruß Peter
*** Fliegen macht Spaß, egal womit ***

26

Dienstag, 7. Oktober 2008, 13:57

Hallo Peter,
ich glaube wir fürhren hier ein kleines Verwirrspiel:

"Man muss nach wie vor ein konkretes Grundstück benennen und bestimmte Zustimmungen einholen."

Es hat ja auch keiner gesagt, das die Erprobungsprogramme schon abgeschlossen und die Genehmigung erteilt wurde!
Es wurde nur gesagt, das hinsichtlich dieser Sache, der Flugplatzzwang für leichte Luftsportgeräte fallen wird.
Damit dürfte dann wohl auch klar sein, das derzeit die noch vorhandenen Regelungen sinngemäß weitergelten.

"Die sind z.B. ein genügender Abstand zu nächsten CTR, zur nächsten Ortschaft / Wohngebiet und gewisse Mindestabmessungen (Länge, Breite bzw. Druchmesser, maximaler Neigungswinkel, Hindernisfreiheit im An und Abflugbereich)."

Logisch, aber deshalb sind wir ja auch eigenverantwortliche Luftfahrzeugführer!
Wenn der Flugplatzzwang gefallen ist heißt das ja noch lange nicht, das jeder ohne jegliche Beachtung aller Regeln machen kann was er will und so die von Dir benannte "Wildwestfliegerei" aufkommen lässt.
Lediglich die Vereinfachung der Klasse bis 120 kg ist in Sicht - nichts weiter. Damit sind aber nicht alle anderen zu beachtenden Gesetze und Regelungen automatisch aufgehoben!!!

"Meiner Meinung nach wird es in Deutschland niemals möglich sein, legal von jeder x-beliebigen Wiese zu starten."

Absolut korrekt! Wenn ich eine Wiese besitze, Du mich fragst ob Du dort starten und landen darfst und ich das verneine, darfst Du logischerweise auch nicht dort starten und landen!
Nur wenn ich Dir als Eigentümer die Genehmigung erteile oder Du selbst eine eigene Wiese besitzt, dann darfst Du.

Ich denke das nach Abschluss der Erprobungsprogramme der vorgeschlagenen Bundesländer ein Resümee gezogen wird und anschließend eine Regelung mit gewissen Auflagen erteilt wird, die dann jeder zu beachten hat.
Da schon viele von "ihrer" Wiese starten und landen wird diese positive Entwicklung hinsichtlich der LLG`s auch nicht mehr aufzuhalten sein denke ich. Auf jeden Fall bin ich da sehr zuversichtlich.

Gruß Ingo

27

Dienstag, 7. Oktober 2008, 16:58

Hallo Ingo,

ich glaube, dass wir inhaltlich gar nicht so weit auseinander sind, nur dass wir die Situaiton und die zu erwartende Entwicklung aus etwas verschiedenen Blickwinkeln interpretieren und bewerten... Oben habe ich auch nur auf die Frage von Chris geantwortet, der wohl etwas überrascht war, dass man künftig nicht einfach überall von der eigenen Wiese starten darf...

An die Eigenverantwortlichkeit der Piloten zu glauben, ist sicher begrüßenswert, wenn auch in meinen Augen recht optimistisch. Dafür gibt es speziell unter den Moschi-Piloten zu viel Chaoten... Ich bekomme heute noch (verärgerte) Anrufe, ob ich schon wieder mit meinem "Rasenmäher" (Motorschirm) unterwegs gewesen sei (obwohl ch schon seit einigen Jahren keinen mehr fliege), nur weil irgend ein Depp mal wieder mit geringer Höher in der Nähe unseres Dorfes herumgekurvt ist. Daher halte ich auch die von Dir als positiv bewertete Tatsache, dass schon heute viel von "ihrer" Wiese starten, eher für bedenklich. Genauso hat m.E. die wilde Bastelei an und mit Motoschirmantrieben zugenommen, seitdem diese nicht mehr zulassungspflichtig sind. Da werden z.B. 4-Taktmotoren montiert oder aus Gartenstühlen Trikes zusammen gezimmert, was das Zeug (im wahrsten Sinne des Wortes) hält, und man wird dann auch noch blöde angemacht, wenn man nach der Legalität (Muster/Typenrpüfung) fragt...

Nein, ich bleibe dabei. Bei allen sicher sinnvollen und begrüßenswerten Erleichterungen bei der Zulassung von Start- u. Landplätzen für leichte Luftsportgeräte halte ich ein Mindestmaß an Regeln, individueller Registrierung und Einschränkungen bei der Geländewahl nach wie vor für erforderlich. Eigenverantwortung alleine reicht da sicher nicht aus (obwohl es die beste Lösung wäre)....
Gruß Peter
*** Fliegen macht Spaß, egal womit ***

28

Dienstag, 7. Oktober 2008, 19:44

Hallo Peter,
eigentlich braucht man gar nicht an eine Eigenverantwortlichkeit der Piloten zu glauben, weil - und das wird auch in der Ausbildung vermittelt - jeder ein eigenverantwortlicher Lfz ist.
Aber, wie gesagt, e i g e n t l i c h!
Die Typen, die uns alles zu nichte machen, die Du auch schon anführtest, die werden höchstens dafür sorgen das es nicht zustande kommt oder wieder zurückgezogen wird. Die hatte ich allerdings gar nicht mit einbezogen!

Ich gebe Dir Recht, was die sogennanten "Könner" betrifft, die sich eher als schlechte Hobbybastler entpuppen. Erstens können und wissen sie alles besser und zweitens ist ja eh alles zu teuer, was die Herstellerfirmen machen! Und das natürlich ohne mal zu hinterfragen, warum dies so ist. Was die 4-Taktmotoren allerdings anbetrifft muss ich Dir sagen, das diese inzwischen die Zulassung erhalten haben. Das Powerflyke hat Jens Hicken erfolgreich durch die Musterprüfung gebracht! Ich baue gerade auf einen Kundenwunsch den Grasshopper als Doppelsitzer und der bekommt (ebenfalls auf Kundenwunsch) den Viertakter. Auch im Micropfeil ist der Einsatz unter anderem geplant.
Nun gibt es einige - und ich glaube Du scheinst auch dazu zu gehören - die nicht ganz unberechtigt fragen: Ja brauchen wir das? Muss das sein?
Das ist eben eine Geschmacksfrage und natürlich was der Eine oder Andere sich wünscht.
Unser Kunde meint, das der Viertakter laufruhiger ist und viel leiser. Daher will er ihn nicht mehr missen und auf garkeinen Fall mehr einen Zweitakter haben. Das ist eben der Fortschritt der Entwicklung. Vielleicht werden die UL`s mal aussehen wie ein Raumgleiter - wer weis?

Auf jeden Fall geht Deine Meinung bei mir herunter wie Öl! Denn wenn ich meine Meinung zu den wilden Bastlern geäußert habe, wurde ich ja immer gleich auf`s schärfste bombardiert!
Auch bin ich narürlich Deiner Ansicht, das es ohne ein Mindestmaß an bestimmten Regeln nicht geht!
Ich denke aber trotzdem, das auf kurz oder lang der Flugplatzzwang aufgehoben wird. Na dann warten wir es mal ab und auch wann wir von den undisziplinierten Fliegern (da weigere ich mich strikt, diese in die Gilde der Piloten einzureihen) die ersten Unfälle zu hören kriegen, die ja dann vorprogrammiert sind!

Gruß Ingo

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »ul_bau« (7. Oktober 2008, 19:46)


29

Dienstag, 7. Oktober 2008, 20:24

Guten Abend Ingo,

nun sind wir ja ganz schön vom ursprünglichen Thema abgedriftet... ;) Aber die Leser und Admin Michael werden uns wohl verzeihen...

Aber um unser Thema noch schnell zu Ende zu bringen: Grundsätzlich hast Du natürlich Recht, als Hersteller sollte/muss man sich natürlich nach dem richten, was der Markt wünscht... und wenn es ein 4-Takt - Antrieb ist.... ok, dann muss man ihn halt (an)bauen. Im Übrigen wäre mir auch ein BMW - Motor auf meinem Trike lieber als ein Rotax 462.... , aber der übersteigt leider meine finanziellen Möglichkeiten...

In diesem Sinne weiterhin viel Erfolg mit Deiner Firma und viel Spaß beim gemeinsamen Hobby...

Beste Grüße
Peter
*** Fliegen macht Spaß, egal womit ***

30

Dienstag, 7. Oktober 2008, 21:28

Keine Langeweile

Hallo zusammen, ich habe Euer Thema aufregend verfolgt, und freue mich als Admin natürlich riesig über Eure Aktivitäten bei ul-piloten.de
Nicht zuletzt bin auch ich betroffen. Mein Minimum, also "leichtes UL" wartet auch darauf wieder aktiviert zu werden.
Wir haben uns vor 2 Jahren den Wunsch eines kleinen Häuschens auf dem Land erfüllt. Die Wiese gleich hinter dem Haus eignet sich wunderbar als Start und Landebahn.
Mein lieber Nachbar ist Besitzer dieser Wiese und wird mir mit Sicherheit keine Steine in den Weg legen.
Zum Thema Zwei oder Viertakter kann ich natürlich bestätigen das ein 4,-Tackter seine Reize hat, jedoch wird dir bei einem 2-tackter wohl niemals ein Ventil abreißen, die Nockenwelle einlaufen Zahnriemen oder Steuerkette reißen.
Ja, ja ich weiß: Die thermischen Belastungen bei dem 2 Takter, die Ölkohle, die Verlustölschmierung der hohe Verbrauch …etc. sprechen wieder für vier Takte.
Egal ob zwei oder vier Takte, jeder Motor ist so gut wie er gepflegt wird.

Viele Grüße: Michael
  Always Happy Landings

  Michael Paul


31

Dienstag, 7. Oktober 2008, 21:44

RE: Keine Langeweile

Hallo Michael,

ja, eigentlich ist es schade, dass hier so wenige geschrieben wird... Irgendwie scheint es einfach zu wenig (Drachen)trikeflieger zu geben, die sich in so einem Forum austauschen wollen. Da ist bei den Motorschirmfliegern schon mehr los...

Wie Du vielleicht gelesen hast, habe ich mir im Sommer ein zwar schon etwas älteres, aber wenig geflogenes und entsprechend wenig verbasteltes Viper Trike mit Rotax 462 und Hazard 15 Fläche zugelegt. Dieses überhole ich derzeit etwas und hoffe damit noch im Laufe des Montas das erste Mal in die Luft zu kommen.

Da Du, wie ich anhand der Fotos in der Galerie gesehen habe, auch so ein Gerät fliegst, komme ich bei eventuellen Fragen vielleicht mal auf Dich zu...

Beste Grüße
Peter
*** Fliegen macht Spaß, egal womit ***

32

Dienstag, 7. Oktober 2008, 22:14

Viper

Hallo Peter, gerne werde ich Dir bei Fragen behilflich sein.
Meine Viper kenne ich bis ins kleinste Detail.
Vor ca. 3 Jahren hatte ich den Flieger in alle Bestandteile zerlegt, den Rahmen mit 2K Lack lackiert, die gesamte Elektrik vernünftig installiert ....und und und!



Gruß
Michael
  Always Happy Landings

  Michael Paul


33

Dienstag, 7. Oktober 2008, 23:35

RE: Keine Langeweile

Hallo Michael,
"Ja, ja ich weiß: Die thermischen Belastungen bei dem 2 Takter, die Ölkohle, die Verlustölschmierung der hohe Verbrauch …etc. sprechen wieder für vier Takte."

Mir persönlich ist es egal ob zwei- oder vier Takte, hauptsache es fliegt gut und lange.
Zu der von Dir angeführten Ölkohle empfehle ich Dir "Desolite B" von der Firma Autol!
Das gibt es für Zwei- und Viertaktmotoren und für "Dieseltrieblinge". Also bitte nicht verwechseln!!!
Man bekommt es in Zubehörgeschäften oder bei Agip - Tankstellen. Es wird im Mischungsverhältnis 1:200 beigemischt, optimiert die Verbrennung und spart obendrein noch Sprit. Der Effekt ist, das vorhandene Ölkohle abgebaut- und der Neuansatz verhindert wird.
Ich kann es guten Gewissens empfehlen, da ich es seit Jahren benutze und noch nie Motorenprobleme hatte!
Wichtig ist, das man wirklich das Mischungsverhältnis 1:200 einhält und nicht nach dem Motto "viel hilft viel" verfährt! Andernfalls wird die Verbrennung zu gut optimiert, mit dem Erfolg, das der Motor optimal kaputt ist.
Hier:http://www.ul-flugzeugbau-quander.de/downloads_dateien/Betriebshandbuch%20Grasshopper%20-%20Paratrike.pdf
auf der letzten Seite findest Du das techn. Datenblatt dazu!

Gruß Ingo

34

Sonntag, 12. Oktober 2008, 22:03

Hallo zusammen,

mir ist gerade noch was eingefallen ;)

1. Um einen Schein zu machen wäre es besser innerhalb eines Urlaubs durchzuziehen oder besser 1-2 die Woche und das auf 1-2Monaten verteilt. Oder ist dies nur eine Geschmackssache?

2. Wie finde ich heraus ob ich eine anständige Flugschule erwische? (Blöde Frage). Ich kenne es von einigen Fahrlehrern, das die die Schüler Stunden schrubben lassen um mehr Kohle zu machen.

Schönen Abend noch

Grüsse
Chris

35

Sonntag, 12. Oktober 2008, 22:12

Hallo Chris,
na dann sag doch erstmal was Du nun machen willst! Motorschirm oder konventionelles Trike?
Dann könnte ich Dir mehr Infos geben.
Die Ausbildung selbst habe ich damals so gehandhabt, das ich die Theorie hintereinender weg durchgezogen habe und dann die Prüfung. Die Praxis dann immer so wie ich Zeit hatte, in Absprache mit dem Fluglehrer.
Würde sich für Dich denke ich am besten machen, wegen des bevorstehenden Winters.

Gruß Ingo

36

Montag, 13. Oktober 2008, 07:02

Guten Morgen Ingo,

sorry habe ich natürlich nicht mit angegeben ;). Ich möchte einen Schein für ein konventionelles Trike machen.

Zitat

Die Ausbildung selbst habe ich damals so gehandhabt, das ich die Theorie hintereinender weg durchgezogen


Heist das Du hast 5 Tage die Woche mehrere Stunden am Tag die Therorie durchgepaukt?

Schönen Montag

Gruss

Chris

37

Montag, 13. Oktober 2008, 09:08

Hallo Chris,

ich weiß nicht, welche Vorbildung Du schon hast. Bei mir als "Drachen B-Schein Pilot" (=Drachenflugschein mit Überlandberechtigung) war es damals so, dass ich die Theorie im Winter an mehreren Wochenenden gemacht habe. Wenn ich mich richtig erinnere, bin ich für 3 oder 4 Wochenenden (Sa u. So) nach Ippesheim zu Peter Götzner gefahren (Flugschulte Flight Team). Peter hatte damals im Winter immer seinen UL-Theorie Lehrgang veranstaltet (macht er heute m.W. immer noch so). Durch den Drachen B-Schein brauchte ich einige Fächer nicht zu belegen und konnte mir ein Wochenende sparen. Zum Schluss gab es dann die Prüfung.

Die Praxis habe ich dann im darauf folgenden Frühjahr mit dem eigenen Minimum gemacht. Dies ist mit eigenem Gerät dann natürlich preisgünstiger als bei der doppelsitzigen Schulung auf einem Flugschulgerät (Trike)...

Ich war damals bei Peter recht zufrieden mit der Ausbildung. Ich habe ihn aber auch primär bei der Theorie kennen gelernt. Bei der Praxis war ich dann nach einer Boden / Rolleinweisung mit dem Minimum gleich alleine unterwegs, allerdings dann mit Betreuung über Funk und mit entsprechenden Flugaufträgen.

Bei Peter kann man übrigens alles lernen... Dreichachser, Drachentrike, Minimum, Motorschirm (mit und ohne Trike). Ggf. muss man allerdings sein eigenes Gerät mitbringen, also vorher abklären.

Gruß Peter
*** Fliegen macht Spaß, egal womit ***

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sunset-Flyer« (13. Oktober 2008, 09:10)


38

Montag, 13. Oktober 2008, 09:51

Hallo Chris,
so ähnlich war es. Soweit ich mich erinnere, habe ich etwa anderthalb Wochen für die Theorie gebraucht, mit Prüfung.
Peter Götzner wäre einer für Drachentrike, dann könntest Du noch guten Gewissens zum Bernd Schmidtler oder Ernst Schönleber gehen, je nachdem, wo Du wohnst.

Gruß Ingo

39

Dienstag, 14. Oktober 2008, 07:23

Hallo zusammen,

na ja vorbildung habe ich bis auf das ich das Buch von Friedrich Schmidt lese keine. Also ich habe noch keinen anderen Schein.

Ja mit Peter Götzner hatte ich vor ein paar Monaten auch schon Telefoniert. Seit her wollte ich mich mal persönlich bei ihm vorstellen und mit Ihm auch mal eine Runde mitfliegen. Aber ich habe es Zeitlich nicht geschaft ;(
Ganz soweit ist Ippesheim nicht von mir entfernt (ca50km).

Gehören Bernd Schmidtler und Ernst Schönleber auch zum Flight-Team?

Gestern habe ich mal mit dem einen Besitzer der Aussenlandegenehmigung gesprochen. Der sagte der Platz sein nur auf einen Flieger genemigt worden und hat jetzt schon etwas Probleme mit der Bevölkerung. Echt der Hammer was sich so manche Leute vorstellen unter einer Aussenlandegenehmigung. Die meinen doch glatt das da jemand nen zweiten Flughafen Frankfurt eröffnen will und das da dann große Airliner starten und landen :D.

Gruss

Chris

40

Dienstag, 14. Oktober 2008, 08:47

Morgen Chris,

Zitat

Original von chris
Gehören Bernd Schmidtler und Ernst Schönleber auch zum Flight-Team?

nein, Bernd Schmidtler und Ernst Schönleber bauen Trikes und betreiben soweitich weiß auch Flugschulen.. schau mal hier: http://www.schmidtler.de/index.htm

Zitat

Original von chris... Der sagte der Platz sein nur auf einen Flieger genemigt worden und hat jetzt schon etwas Probleme mit der Bevölkerung. Echt der Hammer was sich so manche Leute vorstellen unter einer Aussenlandegenehmigung. Die meinen doch glatt das da jemand nen zweiten Flughafen Frankfurt eröffnen will und das da dann große Airliner starten und landen :D....

ja, das ist das leider vielfach beobachtete Problem mit den Anwohnern und der Bevölkerung. Leider fehlt es oft einfach an einem bischen Toleranz und Verständnis für die Ansichten des Gegenüber (gilt m.E. in beide Richtungen). Insofern glaube ich auch nicht daran, dass es mit dem oben diskutierten Verfahren zur Vereinfachung der Zulassung von Startgeländen bzw. zum Wegfall des Flugplatzzwangs einfacher wird. Wenn sich die Leute nicht vorher beschweren können bzw. ihr Veto gegen die Zulassung einlegen können, dann tun sie es halt nachher bzw. rufen die Ordnungshüter, die dann schon irgendeinen Grund finden, worum man nicht mehr dort filegen darf... Und wenn es dann hart auf hart kommt, dann zieht man als Flieger juristisch irgendwann den Kürzeren, da ein Gericht im Zweifelsfall meiner Einschätzung nach das Wohlergehen der Allgemeinheit bzw. der Bevölkerung höher bewerten wird als die privaten Hobby-Interessen Einzelner.

Aber irgendwo ist das auch zu verstehen, da wir hier leider nicht in einem weiten Land wie Amerka oder auch teilweise Frankreich wohnen, wo es weite un- oder sehr dünn besiedelte Landstriche gibt, sondern in einem der dichtest besiedelten Länder unseres Erdballs.. Da muss man halt mehr Komproisse schließen (gilt auch für beide Seiten ;))...

Gruß Peter
*** Fliegen macht Spaß, egal womit ***

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