Das ist schon fast eine Glaubensfrage, denke ich...und ist auch ein wenig abhängig vom jeweiligen Geldbeutel, denke ich.

Ich hatte das Problem anfangs, als ich mich entscheiden mußte, womit ich mich in Zukunft fortbewegen wolle. Motorrad oder Automobil? Es sollte in jedem Falle etwas besonderes sein... und ein Hobby..und für Beides gleichzeitig, war kein Geld da. Wichtig war aber...ich wollte die Elemente Spühren. Beschleunigung, den Wind um die Nase usw.
Gut, es gibt ja Cabrios...aber die Kosten dann auch wieder ne Stange mehr.
Es wurde dann eine sehr zügig beschleunigende Harley. Bildhgübsch und immer gut, andere Mopedfahrer zu veräppeln. Ich hatte also meinen Spaß.
Inzwischen hab ich zwar auch alle anderen Straßenführerscheine erworben (ausser P-Schein), aber das dauerte auch einige Jahre. Und die Ansprüche haben sich geändert. (Familie, Firma)
Fliegen ist schon eine Sache, die sich nicht jeder leisten kann...(so nebenher).
Wir, die in der glücklichen Lage sind, dieses Hobby anzustreben oder auszuüben, arbeiten oft viel für unser Hobby und ziehen die maximale Energie aus diesen wenigen Stunden am Himmel.Jedoch sind die Ansprüche an diese Zeit sehr unterschiedlich. Der eine will weit und halbwegs Komfortabel reisen und oder die ganze Familie mitnehmen, der andere die Elemente möglichst pur auf der Haut spühren.
Ich sehe mich eher als einen "Motorradfahrer" der Lüfte, wenn ich meine bisherigen Erlebnisse zugrunde lege. UND... ich hab zwar keine Not, aber wenn ich die Unterhaltskosten überschlage und den Preis der Lizensen, dann fange ich lieber etwas kleiner an. Zumal ich gerade mein Haus(Ruine) ausbaue. Und da ich ungern eine Haltergemeinschaft eingehen möchte, bleibt mir nur übrig meine Ausgaben meinem Leben anzupassen, aus dem Hobby Profit zu schlagen, oder es sein zu lassen. Und wenn ich meine Freizeit so überschaue, hab ich davon nur wenig zur Verfügung und möchte in dieser Zeit nicht noch Touries umherschippern.
In diesem Sinne... alles Ansichtssache und von Deinem Leben abhängig.
Der Stecklander,
René.